24 Juli, 2012

Der Schmerz sucht mich, jagt mich, quält mich.
Er schlägt mir ins Gesicht, umhüllt mich, vernebelt meine Sicht.
Da bist nur du, und dieser unendliche Schmerz.
Ich sehe dein Gesicht vor meinen Augen, will dir durch die Haare streichen,
dir ein Kuss auf die Wange geben, so wie ich es früher getan habe.
Doch immer wenn ich meine Hand ausstecke, um deine weichen Haare zwischen meinen Fingern zu spüren,
greife ich in die Luft, und sie verspottet mich.
Verspottet mich für meine dummheit, das ich dich nicht halten konnte,
das ich dich nicht beschützen konnte.
Vor ihr, vor mir und vor dir.
Ich habe versagt, alles schreit in mir, nach dir.
Ich vermisse dich, bester Freund, und du erwähnst mich in keinem einzigsten Post deines Blogs.

1 Kommentar:

  1. das sind tolle wörter, danke danke danke für deine bemühung!

    AntwortenLöschen