26 Juni, 2012

Alles liebe zum Geburtstag beste Freundin.
http://www.youtube.com/watch?v=C-UHTgz6kH4

24 Juni, 2012

"Haha, dich soll einer verstehen, du isst nichts weil du dich fett findest, aber trinkst die ganze zeit so ein Zucker-Zeugs."
Sagt sie mir mit einem Augenzwinkern während ich mein drittes Glas mit Fanta trinke.
"Ich kann dir verraten warum sogar das einen Sinn macht. Wenn man sechs Jahre lang dieses 'Zucker-Zeug' trinkt, bekommt man höchswarscheinlich Hepatitis-B, und wenn man das nicht behanden lässt, naja du weißt schon."
Sie dreht sich ruckartig um.
Ich sehe entsetzten in ihren Augen, tränen steigen in ihr auf.
Schmerzverzerrtes Gesicht, spüre ich ihre flache Hand auf meiner Wange.
"Es tut mir leid.." Flüstere ich.
"Was tut dir leid?! Das du mit allen Mitteln versuchst dich umzubringen?! Das alles was du tust darauf hinausläuft das du verreckst?! Das du in offene Scheren greifst, das du mit Messern spielst als wären sie Bälle?! Was tut dir davon leid, welches dieser Dinge mit denen du deine Mitmenschen in die verzweiflung treibst?!" Schreit sie mich an, mitlerweile fließen ihr die Tränen in strömen über die Wange.
"Es tut mir so leid Liebste, ich wollte nie das du das so mitbekommst.."
Sie gleitet an der Wand zu Boden, das Tränenmeer lässt sie beben.
Ich nehme sie vorsichtig in den Arm, flüstere ihr zu das alles irgendwann wieder gut wird.
"Versprich es mir.." füstert sie.
"Ich kann nichts versprechen was ich vielleicht nicht halten kann.."
Wiederspreche ich ihr.
"Bitte versuch es wenigstens!" Fleht sie mich an.
"Nagut Liebste, ich versuche es."
Zufrieden legt sie sich in meinen Schoß, die tränen versiegen langsam.
Ich schaue auf die Uhr, 3:07.
Ich streichel ihr den Kopf bis sie einschläft, sie sieht friedlich aus wenn sie schläft.
Oh liebstes Schwesterherz, was tue ich dir nur an? 
Es tut mir so unendlich leid, vielleicht hat Mama recht, vielleicht sollte ich einfach verschwinden um euch alle zu beschützen.. 

17 Juni, 2012

Ja das bin ich, mit unendlich fetten Fingern.

16 Juni, 2012

"Ich würde mich grade am lieben vor ein Auto werfen.."
"Machst du aber nicht, oder?"
"Nein nein.."
"Okay dann ist gut, bis morgen. <3"

Und du fragst dich warum ich dich nicht 'beste freundin' nenne?..

15 Juni, 2012

09 Juni, 2012

Es ist dunkel, ich sehen nichts mehr.
Beschissene Nachtblindheit!
 Fluche ich vor mich hin.
Nur noch dieses kurze Stück, dann bin ich beim Haus. 
Sage ich mir immer wieder.
Auf einmal steigt ein komisches Gefühl in mir hoch.
Trauer, Angst, verzweiflung, Panik, alles vermischt sich.
Mein Kopf dreht sich, ich will schreien.
Ich bleibe wie angewurzelt stehen, blicke mich um.
 Keine Menschenseele treibt sich Nachts um 1:32 Uhr durch den düstersten Park der Stadt, ausser ich natürlich weil meine Erzeuger es gerne ländlich haben, toll.
Ich stehe immernoch dort, mitten auf der Brücke.
Auf einmal kribbelt alles, ich kann nicht mehr.
Renne los, in den Wald hinein.
Renne, bis ich nicht mehr kann und weiter.
Renne vor mir selbst davon.
Stolpere über Äste, rutsche fast auf dem nassen Boden aus.
Falle, es macht mir nichts aus, stehe auf, renne weiter.
Renne bis zu der Hauptstraße, ohne zu gucken, renne ich weiter.
Ich höre Bremsen quitschen, drehe mich ruckartig um zu dem Auto, was quitschend auf mich zu rast.
Ich sehe das entsetzte Gesicht der Frau, wie als mag sie wohl sein, ende 20?
Ich spüre wie eine enorme Kraft mich zu Boden wirft, mein Kopf schlägt auf, es ist ein höllischer Schmerz.
Doch ohne nachzu denken, stehe ich auf, und renne weiter.
Ich höre die verzweifelte Stimme der Frau, sie ruft nach mir.
Ich kann nicht mehr, breche mitten im Wald zusammen.
Liege nun dort, in der Nacht, grade vom Auto angefahren, im nassen Wald.
Wie ich da so liege, merke ich das die Panik weg ist, und ein wohliges Gefühl breitet sich in mir aus.
Der Druck fällt von mir ab, ich fühle mich fast so etwas wie frei.
Auch die Stimmen, die mich sonst immer begleiten sind verstummt, es ist schauerlich ruhig um mich herum, ich höre nur den Wind pfeifen.
Ich denke an die schönen zeiten, an diese Marmeladenglas momente die ich tief in meinem Herzen aufbewahre.
Ich lächle, es ist seid langem das erste wahre lächeln was ich in mir spüre.
Mir wird schwindelich, ich fange an zu kichern, spüre, wie etwas warmes mein Gesicht hinunter fließt.
Ich fasse mit letzer kraft an meinen Kopf, wo ich die Quelle des warmen vermute.
Ich spüre es, ein stechender Schmerz durchfährt mich als ich mitten in die Wunde greife.
Es ist Blut!
Durchfährt es mich.
Aus dem kichern wird ein  lachen, ein schallendes, nicht aufhöredes lachen.
Und mit diesem Lachen, wird der schwindel größer und übernimmt mich, und alles um mich herrum wird schwarz, schwarz wie der Tod persönlich.